Abschied aus der DiakonieKirche

Wir begannen mit einnem Gottesdienst, der unter dem Motto „Mach was draus!“ stand. Er ließ viel Raum, sich zu erinnern und auch zu danken für all das, was wir in diesen Jahren gemacht haben, was gewachsen und gelungen ist, und was uns geschenkt wurde.

 

„Mach was draus!“ war auch die Kernaussage der biblischen Geschichte, in der Jesus seine Jünger beauftragt, tausenden von Menschen weit weg von jeglicher Zivilisation ein Abendessen zu bereiten – mit fünf Broten und zwei Fischen. Welch eine Überforderung! Doch Jesus bittet um ihr Vertrauen. Er bittet um das, was sie haben. Jesus möchte, dass die Jünger ihm geben, was ihnen zur Verfügung steht: fünf Brote und zwei Fische. Für diese Gaben spricht Jesus ein Dankgebet, sagt zu Gott seinem Vater „Mach was draus!“ und reicht die Gaben wieder zurück an die Jünger. Wieder könnte Jesus diese Worte sagen: „Macht was draus und teilt es aus!“. Wir wissen, wie diese Geschichte ausgeht. Am Ende waren alle satt und zwölf Körbe voller Brotbrocken waren noch übrig.

 

Ist das nicht unsere Erfahrung in der DiakonieKirche bzw. in unserer gesamten Arbeit in der Stadtmission? Wir sehen die Menschen, wissen um die Herausforderungen und folgen unserem Auftrag: Suchet das Beste für die Menschen unserer Stadt! Dann schauen wir uns an: zu wenig Mitarbeitende. Dann schauen wir auf unser Konto: „fünf Brote und zwei Fische“, mehr ist nicht da! Wie soll das reichen? Das fragen wir immer wieder auch unseren Auftraggeber, fragen Jesus: Wie soll das gehen?

 

Beim Abschiedsfest aus der DiakonieKirche waren wir uns einig: Es hat immer gereicht. Alle wurden satt. Und wir selbst sind auch nicht leer ausgegangen: So viel Freude im Miteinander, so viel segensreiche Erfahrungen.

 

Als kleines Dankeschön für den großen Einsatz der vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden (das Projekt ruhte zum weitaus größten Teil auf ihren Schultern) bekamen sie eine Schürze mit diesem Kernsatz geschenkt. Verbunden mit dem Wunsch, das eigene Leben, also die fünf Brote und zwei Fische, nicht gering zu achten, es Jesus zur Verfügung zu stellen und zu glauben: Er macht was draus.

 

Hier finden ein paar Eindrücke des Festes.
Wir danken Klaus Stein für seine Fotos!


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